Fragen und Antworten...

Die Fragen und Antworten sollen Ihnen eine erste Orientierung auf dem Weg zur Neuerteilung Ihres Führerscheins geben. Wir haben diese Informationen sehr sorgfältig zusammengestellt.Trotzdem kann uns im Einzelfall ein Fehler unterlaufen sein - wir bitten vorsorglich um Ihr Verständnis und um Mitteilung.

Frage: Welche Maßnahmen muss ich treffen, um meine Fahrerlaubnis wieder zu erlangen?

Antwort: Cirka drei Monate vor Ablauf Ihrer Sperre bzw. ca. drei Monate vor einem geplanten MPU-Termin sollten Sie bei Ihrer zuständigen Fahrerlaubnisbehörde einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen. Dies machen Sie bestenfalls persönlich, da (je nach Führerscheinklasse) zusammen mit dem Antrag verschiedene Dinge eingereicht werden müssen. So sind Bescheinigungen über die Teilnahme an Kursen "1.Hilfe" oder "Sofortmaßnahmen am Unfallort", ein Sehtest oder eine augenärztliche Untersuchung, ein polizeiliches Führungszeugnis und Lichtbilder etc. notwenig, was Ihnen die Fahrerlaubnisbehörde individuell mitteilen wird. Die Bearbeitungszeiten Ihres Antrages belaufen sich auf ca. 3 bis 6 Wochen. Dann wird Ihre Führerscheinakte an eine, durch Sie zu benennende Begutachtungsstelle für Fahreignung geschickt (s. www.bast.de). Von dieser Stelle erhalten Sie dann weitere Informationen, Ihren Termin zur Begutachtung etc..

Frage: Muss man sich unbedingt auf eine MPU vorbereiten?

Antwort: Rein rechtlich gesehen - Nein! Aber- bei der MPU gelten gewisse "Spielregeln", die von jedem Teilnehmer eingehalten werden müssen. So kann man a- formelle Anforderungen (Fristen, die einzuhalten sind aber auch Nachweise, die vor einer MPU zu erbringen sind) ohne sie zu kennen schlecht einhalten. Fehlen diese Nachweise (Leber- und Laborwertkontrollen) oder aber Nachweise für eine drogenfreie Lebensführung bzw. Nachweise über Alkoholverzicht bzw. Alkoholabstinenez, so ist die MPU mit Sicherheit schon fast negativ. Andererseits erwarten die psychologischen Gutachter eine Auseinandersetzung mit der Problematik. Ob diese Auseinandersetzung (Aufarbeitung) nun stattgefunden hat oder nicht- dies lässt sich allein durch gezielte Fragen schon feststellen. Hat der Teilnehmer keine oder nur unzureichende Kenntnisse über Alkohol,Drogen oder Hintergründe und Motive, so ist die MPU mit Sicherheit ebenfalls fast negativ. Sie sehen- mit fachlich und sachlich guten Informationen und seriöser Beratung lassen sich viele offene Fragen klären, sinkt das Risiko, nach einer negativen MPU weitere Kosten und Zeit investieren zu müssen. Vorbeugen ist besser als Nachsitzen!

Frage: Wo finde ich Unterstützung bei der Vorbereitung?

Antwort: Leider gibt es derzeit keine gesetzlichen Vorschriften darüber, wer Sie unterstützen darf oder wer eben nicht! Dies hat zur Folge, dass viele unqualifizierte Berater auf dem "Markt" sind, die Ihnen nur an den Geldbeutel wollen. Unserer Meinung nach sollten diejenigen Menschen, die verkehrsrechtliche Probleme hatten (z.B. nach Erreichen von 18 Punkten) sich am besten an Diplom-Psychologen mit einer Zusatzqualifizierung in der Verkehrspsychologie wenden. Sofern Alkohol- oder Drogenauffälligkeiten zum Führerscheinentzug führten, ist zusätzlich zu dem erwähnten Personenkreis bestimmt auch ein Besuch bei der örtlichen Drogenberatungsstelle bzw. Suchtberatungsstelle zu empfehlen, sofern diese ihre Mitarbeiter auch auf dem Gebiet der MPU geschult haben, die besonderen Vorschriften in der Begutachtung auffälliger Verkehrsteilnehmer kennen. Besonders zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang bestimmt unsere idras-Partner, da diese durch langjährige Arbeit mit den Themen Alkohol und Drogen Erfahrungen haben und das idras andererseits durch die Bundesanstalt Straßenwesen akkreditiert ist, seinen Partnern stets die neuesten Erkenntnisse aus Beratung und Begutachtung zur Verfügung stellt.

Frage: Was kostet eine Vorbereitung auf die MPU?

Antwort: Die Kosten für die Beratungsleistungen sind gesetzlich nicht geregelt. Stundensätze der Dipl.-Psych. mit Zusatzausbildung in der Verkehrspsychologie liegen zwischen 80 und 120 Euro. Die Anzahl der Sitzungen liegen im Durchschnitt wohl bei ca. 15 bis ... Sitzungen. Auch hier bibt es aber verkehrspsychologische Einrichtungen, die Kurse und Einzelsitzungen variieren, so dass die Gesamtkosten reduziert werden. Die Kosten für Seminare und Kurse sind ebenfalls unterschiedlich. Sie variieren von 650 bis über 1000 Euro. Da das idras eine gemeinnützige GmbH ist, viele unserer Partner ebenfalls gemeinnützige Einrichtungen sind, geht es uns nicht in erster Linie um den Profit, sondern eher um Ihre Unterstützung und die allgemeine Verkehrssicherheit. Mit durchschnittlich ca.500 Euro bei 12 x 90 Minuten Kursdauer für unseren Kurs SCHALK haben wir für alkoholauffällige Kraftfahrer wohl das derzeit preis- leistungsmässig optimale Angebot. Ebenso günstig ist unser Kurs DRALK für drogenauffällige Verkehrsteilnehmer.

Frage: Bei welcher Begutachtungsstelle soll ich meine MPU machen?

Antwort:Prinzipiell ist die Auswahl der Begutachtungsstelle egal. Alle Begutachtungsstellen in Deutschland arbeiten nach den gleichen, verbindlichen Begutachtungsleitlinien und Beurteilungskriterien. Oftmals gibt es jedoch Gerüchte, die eine oder andere Stelle sei besser, etc.. Dies liegt unserer Meinung nach aber eher an der Art und Weise, wie man Menschen dort behandelt bzw. auch an den Ergebnissen der MPU des Berichtgebers. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Begutachtungsstelle vielleicht darauf, dass das Unternehmen nicht über Tochtergesellschaften zur Durchführung von MPU-Beratungen verfügt und nutzen Sie dann bei den Begutachtungsstellen die Möglichkeit zur Teilnahme an kostenlosen Informationsabenden zur MPU, um die Stelle einmal kennenzulernen und einen ersten Eindruck zu gewinnen. Unsere Partner können Ihnen bestimmt entsprechende Möglichkeiten nennen.


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